HPV Impfung - Todesfälle in Berlin Reinickendorf in Tegel Borsigwalde

HPV Impfung - Todesfälle

HPV Impfung - Todesfälle
Zwei junge Frauen sind kürzlich einen Tag bzw. drei Wochen nach einer Impfung gegen HPV (Gebärmutterhalskrebs) plötzlich gestorben. Diese beiden Todesfälle der zwei 18 und 19 Jahre alten Frauen aus Deutschland bzw. Österreich wurden genau untersucht und man hat keinen Zusammenhang mit der Impfung feststellen können - man kann ihn natürlich auch nicht 100-prozentig ausschließen.
In den Medien wurden Hersteller und Ärzte sofort hart angegriffen, dass sie solche gefährlichen Substanzen angeblich nicht ausreichend geprüft auf den Markt bringen bzw. empfehlen und in großer Zahl einsetzen.

Bleiben wir einmal bei den Fakten: Vor der Zulassung wurden die beiden z.Z. verfügbaren Impfstoffe an 44.000 Frauen kontrolliert eingesetzt: Die Frauen wurden sechs Wochen überwacht und nach sechs Monaten nochmal genau untersucht, ohne dass gefährliche Nebenwirkungen festgestellt wurden.
Inzwischen wurden in Deutschland und Österreich 700.000 HPV-Impfungen durchgeführt, ohne dass weitere Komplikationen aufgetreten wären.

Plötzliche ungeklärte Todesfälle treten ganz selten in jedem Alter auf: 2006 wurden in Deutschland in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen 58 plötzliche Tode gezählt, davon 22 bei jungen Frauen.
Da es 2,3 Millionen Frauen in diesem Alter gibt, ist das also ein Todesfall pro 100.000 Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren in einem Jahr. Jeder einzelne muss selbstverständlich genau untersucht werden, aber ein kurzer zeitlicher Abstand zwischen zwei Ereignissen ist noch lange kein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang.

Berücksichtigen muss man auch den Nutzen einer solchen Impfung: 75% der jährlich 1.700 Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in Deutschland könnten durch die Impfung verhindert werden!
Lesen Sie dazu bitte auch meinen Artikel über HPV-Impfungen allgemein.

Siehe auch:
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  • Praxis Dr. Lindemann
    Fachärzte für Allgemeinmedizin
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